rasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung der Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und die Mobilität von Einzelpersonen im Bereich der allgemeinen Bildung und beruflichen Bildung, von Jugend und Sport.
Unsere Schule hat sich erfolgreich für das Erasmus+ Programm 2021-2027 beworben, da es uns ein Anliegen ist, dass sich die Lehrkräfte im Bereich Fremdsprachen, KI und moderne Methodenvielfalt weiterbilden.
Auch in diesem Sommer nutzten vier Lehrerinnen unserer Schule die Möglichkeit, im Rahmen von Erasmus+ an internationalen Fortbildungen teilzunehmen. Die Mobilitäten führten sie nach Belgien, Tschechien, Italien und Frankreich. Dabei konnten sie nicht nur ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen erweitern, sondern auch wertvolle internationale Erfahrungen sammeln und neue Impulse für ihren Unterricht gewinnen.
Doris Wörle – „AI and the 6Cs for Future-Ready Teaching“ in Gent (Belgien)
Doris Wörle besuchte die Fortbildung „AI and the 6Cs for Future-Ready Teaching“ im belgischen Gent. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz zur Förderung der sogenannten 6Cs: kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation, Kollaboration, gesellschaftliche Verantwortung und Persönlichkeitsentwicklung.
Die Fortbildung vermittelte ihr vielfältige Strategien, um KI-gestützte Werkzeuge gezielt in die Unterrichtsplanung und -gestaltung zu integrieren. Dadurch kann sie innovative, motivierende und lernförderliche Unterrichtsszenarien entwickeln und kooperative sowie digital unterstützte Lernumgebungen schaffen. Die erworbenen Kompetenzen ermöglichen es ihr, den Sprachunterricht zukunftsorientiert und differenziert zu gestalten und die Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.
Petra Seidl – „There is an AI for that“ in Prag (Tschechien)
Petra Seidl nahm an der Teacher’s Academy in Prag an der Fortbildung „There is an AI for that“ teil. Dabei lernte sie vielfältige Möglichkeiten kennen, Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsbewusst in den schulischen Alltag zu integrieren.
Besonders wertvoll waren die praxisnahen Einblicke in unterschiedliche KI-Tools zur Unterrichtsvorbereitung und zur Erstellung von Texten, Bildern, Präsentationen, Videos und weiteren Unterrichtsmaterialien. Durch gezieltes Prompting kann sie künftig Arbeitsaufträge effizienter gestalten und Materialien leichter an unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Leistungsniveaus anpassen.
Für den Deutschunterricht eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten in den Bereichen Textproduktion, Textüberarbeitung und Differenzierung. So kann KI beispielsweise zur Erstellung von Leseaufgaben, Verständnisfragen, kreativen Schreibimpulsen oder individuellen Lernhilfen eingesetzt werden. Gleichzeitig ist es ihr ein wichtiges Anliegen, die Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und reflektierten Umgang mit KI-generierten Inhalten anzuleiten. Dazu gehören das Überprüfen von Informationen, das Erkennen möglicher Fehler und Verzerrungen sowie die Auseinandersetzung mit Urheberrecht und Datenschutz.
Auch für den Informatikunterricht bietet die Fortbildung zahlreiche neue Impulse. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Funktionsweise, Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz kennenlernen und ihre Medienkompetenz erweitern. Ethische Fragestellungen, der Schutz persönlicher Daten und das Erkennen KI-generierter Inhalte können dabei praxisnah behandelt werden.
Darüber hinaus stärkte die englische Unterrichtssprache ihre fachsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Insgesamt trägt die Fortbildung dazu bei, ihren Unterricht zeitgemäß, abwechslungsreich und differenziert zu gestalten und die Jugendlichen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz vorzubereiten.
Sabine Plachel – Intensivkurs Italienisch C1 in Venedig (Italien)
Sabine Plachel besuchte in Venedig einen Intensivsprachkurs Italienisch auf dem Niveau C1. Der Aufenthalt in Italien bot ihr die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse in einem authentischen Umfeld zu vertiefen und gleichzeitig wertvolle Einblicke in die italienische Kultur und Lebensweise zu gewinnen.
Die intensive Auseinandersetzung mit der italienischen Sprache im Alltag ermöglichte es ihr, ihre Sprachkompetenz auf hohem Niveau weiterzuentwickeln, aktuelle sprachliche Entwicklungen kennenzulernen und das erworbene Wissen unmittelbar in realen Kommunikationssituationen anzuwenden.
Die vertieften Sprachkenntnisse kommen auch dem Unterricht zugute: Sie ermöglichen es, authentische Sprachvorbilder zu vermitteln und den Schülerinnen und Schülern einen lebendigen Zugang zur italienischen Sprache und Kultur zu eröffnen.
Darüber hinaus bot der Austausch mit anderen Lehrkräften neue Perspektiven auf den Sprachunterricht. Die Begegnung mit unterschiedlichen Unterrichtsansätzen und pädagogischen Erfahrungen lieferte wertvolle Anregungen, die in den eigenen Unterricht integriert werden können.
Jasmin Gratt – „Neuroscience: Understand How Your Students Learn“ in Nizza (Frankreich)
Jasmin Gratt besuchte in Nizza die Fortbildung „Neuroscience: Understand How Your Students Learn“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft dazu beitragen können, Lernprozesse besser zu verstehen und Unterricht möglichst lernwirksam zu gestalten.
TOURISMUSSCHULEN AM WILDEN KAISER
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Schulzeiten Büro:
Montag – Freitag 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr
Internat:
Sonntag 17:30 Uhr bis Freitag 11:00 Uhr
Das Internat ist grundsätzlich während des Wochenendes, an Feiertagen und in den Ferien geschlossen.