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Lange genug haben wir darauf hin gefiebert, am 09.03.09 ging es endlich los!
Sehr zeitig fuhren wir, die Klasse 2AL, in St. Johann ab und machten uns auf den Weg nach Berlin.
Da wir erst am frühen Abend in unserem Hotel ankamen und nach dem gemeinsamen Essen eher müde waren, einigten wir uns darauf, den Abend gemütlich in einer Cocktailbar ausklingen zu lassen, denn in dieser Woche würden uns noch sehr viele Ereignisse bevorstehen.
Früh am Dienstag waren wir schon wieder startklar. Eine Führerin erwartete uns bereits vor unserem Hotel, von wo wir in die City aufbrachen. Dort bekamen wir die wichtigsten Eindrücke der Metropole vermittelt. Das Brandenburger Tor, die Siegessäule, das Juden- Mahnmal und der Reichstag sind nur einige sehenswerte Bauten, die wir an diesem Tag kennen lernen sollten.
Nach der Führung teilte sich unsere Klasse in 2 Gruppen und während die Einen das „Checkpoint Charly Museum“ besuchten, das sich vor allem mit der Berliner Mauer beschäftigt, machten sich die Andere auf den Weg zu Madame Tussauds, wo die verschiedensten Wachsfigurennachbildungen von Prominenten oftmals für Verwirrung sorgten. Beide Programmpunkte waren sehr interessant und haben uns wirklich gut gefallen.
Voller Spannung machten wir uns abends ins Dunkelrestaurant „Unsichtbar“ auf . Wir wurden in kleinen Gruppen in den bereits stockfinsteren Raum geführt und mussten dann versuchen, unser Essen, wenn möglich komplett, in unseren Mund zu befördern. Es war ein wirklich tolles Erlebnis, das wir auch jederzeit wiederholen würden.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der ITB. Die Internationale Tourismus-Börse findet jedes Jahr in Berlin statt und ist die größte Tourismusmesse der Welt. Auf der ITB treffen sich Menschen aus der ganzen Welt und vor allem für uns als Tourismusschüler/innen war es spannend zu sehen, wie unterschiedlich doch die verschiedensten Länder ihre Angebote vermarkten. Die großen Hallen sorgten ab und zu für ein wenig Verwirrung, aber glücklicherweise trafen wir uns schlussendlich alle in der Österreichhalle wieder.
Am Potsdamer Platz angekommen entschieden sich einige von uns für eine Vorstellung des I-Max Kinos, während der Rest es vorzog, durch die Geschäfte zu bummeln.
In freudiger Erwartung kamen wir am Abend im mexikanischen Steakhaus an, wo wir uns die Bäuche vollschlugen. Natürlich wollten wir auch etwas vom Berliner Nachtleben mitbekommen, und so verbrachten wir einen lustigen Abend in einer Diskothek.
Viele von uns besuchten am Donnerstagvormittag den bekannten Berliner Zoo! Und wenn wir ganz ehrlich sein sollen, müssen wir fast zugeben, dass wir das nur wegen KNUT gemacht haben! *gg* Jedoch waren wir anschließend mehr von anderen Zoobewohnern, als von dem dreckigen weißen Bär, begeistert.
Am Nachmittag stand der Besuch des Jüdischen Museums auf dem Programm. Dort zeigten sich uns zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte, die Höhe- und Tiefpunkte der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Es war eine sehr bedrückende, aber gleichzeitig auch beeindruckende Führung, die zum Nachdenken anregte.
Am Abend besuchten wir das „Haus der Hundert Biere“ und unsere Männer, wie sollte es auch anders sein, waren davon natürlich sehr begeistert! Anschließend folgte eine Vorstellung der berühmten „Blue Man Group“. Das sind drei stumme, blau angemalte Personen, die auf einer großen Bühne performen und Musik mit den verschiedensten Gegenständen machen. Vor allem, dass die Zuschauer oftmals mit einbezogen wurden, war urkomisch.
Für alle Shoppingsüchtigen ging unser letzter Tag schon früh los, denn wir wollten keine wertvolle Zeit vergeuden. Endlich im Einkaufszentrum angekommen mussten wir dann aber feststellen, dass in Berlin die Geschäfte wohl erst um 10 Uhr aufschließen. Naja, so musste man anschließend eben einfach doppelt Gas geben!
Um 12.00 Uhr trafen wir uns alle beim Bus, um die Heimreise anzutreten.
Um uns die lange Fahrt etwas zu versüßen, hatten unsere Begleitpersonen ein kleines Quiz vorbereitet. Dabei mussten wir Fragen über die vergangene Woche beantworten und wirklich schlecht schnitten wir dabei auch nicht ab. ;-) Zum Schluss nochmals ein großes Dankeschön an unsere Begleitpersonen Frau Pletzer-Hörl & Herrn Schachner, denn mit ihnen wurde es einfach nie langweilig!!! |